Kontakt

Dr. Evelyn Gabrys

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Prinz-Georg-Straße 91
40479 Düsseldorf

T: 0211 / 44 97 44 0
F: 0211 / 44 97 44 1

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WIEVIEL kostet die Rechtsberatung?

Nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gilt Folgendes:

Für die außergerichtliche und gerichtliche Vertretung ergeben sich die Gebühren aus dem RVG. Die Gebühren richten sich dabei grundsätzlich nach dem Gegenstandswert. Eine Vergütungsvereinbarung darf die Gebühren für die außergerichtliche Vertretung in gewissen Grenzen unterschreiten, jedoch nicht die Gebühren für die gerichtliche Vertretung.

Für die Beratung (d.h. für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft) und die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens legt das RVG keine Gebühren fest. Rechtsanwalt und Mandant sollen eine Gebührenvereinbarung schließen. Wird keine Vereinbarung getroffen, gilt nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts (für die Beratung: § 612 Abs. 2 BGB, für Gutachten: § 632 Abs. 2 BGB) die übliche Vergütung als vereinbart. Ohne Vereinbarung beträgt die Gebühr für ein erstes Beratungsgespräch max. EUR 190 und für die weitere Beratung oder die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens max. EUR 250, wenn der Mandant ein Verbraucher ist. 

Die Honorarvereinbarung kann die gesetzliche Vergütung modifizieren, eine Pauschale oder ein Zeithonorar vorsehen. Sollte ein Gericht in einem Streit zwischen Mandant und Anwalt zu dem Ergebnis kommen, dass die vereinbarte Vergütung unangemessen hoch ist, entfällt die Vergütung nicht etwa komplett, vielmehr wird sie auf einen angemessenen Betrag bis zur Höhe der gesetzlichen Vergütung herabgesetzt. Nur bei einer extrem hohen Vergütung wäre die Vereinbarung sittenwidrig und damit nichtig. 

Weitere Informationen über die Kosten im Allgemeinen erhalten Sie auf der Website der Bundesrechtsanwaltskammer, bereitgestellt für Verbraucher und Anwälte.

Vor diesem Hintergrund gilt Folgendes, wenn Sie mich beauftragen:

Ich werde grundsätzlich auf Basis einer Honorarvereinbarung tätig, die ein Zeithonorar vorsieht. Auszugehen ist von einem Stundensatz von EUR 250 für Verbraucher/Arbeitnehmer und EUR 300 für Unternehmer/Arbeitgeber, jeweils zzgl. Auslagen und MwSt. Der Stundensatz erhöht sich unter Umständen, z.B. für Tätigkeiten nach 20 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen auf Veranlassung des Mandanten. Der Stundensatz kann ermäßigt werden, z.B. für die reine Faktensammlung in einem umfangreichen Fall. Für die gerichtliche Vertretung sind mindestens die gesetzlichen Gebühren zu zahlen.

Bei einzelnen Projekten können wir auch eine feste Pauschale vereinbaren.

Auf Wunsch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag.

Vorübergehend biete ich einzelne Rechtsprodukte zum Festpreis über mein Profil bei www.anwalt.de zu den dort genannten Geschäftsbedingungen an:

  • Erstberatung für Firmengründer / Existenzgründer/ Start-ups
    (EUR 149,00 inkl. MwSt)
  • Geschäftsführervertrag erstellen
    (EUR 749,00 inkl. MwSt)
  • Arbeitsvertrag erstellen
    (EUR 499,00 inkl. MwSt)
  • Erstberatung nach Kündigung des Arbeitsverhältnisses
    (EUR 99,00 inkl. MwSt)
  • Abmahnung des Arbeitgebers prüfen
    (EUR 99,00 inkl. MwSt)
  • Arbeitszeugnis prüfen
    (EUR 99,00 inkl. MwSt)

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis zur Kostenerstattung:

Die zwischen uns vereinbarte Vergütung wird Ihnen nicht zwingend von Dritten erstattet, möglicherweise nur teilweise oder gar nicht, so dass Sie die Differenz tragen müssen. Das gilt insbesondere in folgenden Fällen:

In bestimmten Verfahren (sog. Urteilsverfahren) vor dem Arbeitsgericht der ersten Instanz hat die Partei, die den Rechtsstreit gewinnt, keinen Anspruch gegen die andere Partei auf Erstattung der Kosten für die Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes, vgl. § 12a ArbGG. Zum Urteilsverfahren zählen insbesondere Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, vgl. § 2 ArbGG. Sie können sich vor dem Arbeitsgericht erster Instanz auch selbst vertreten oder durch einen Verbandsvertreter vertreten lassen.

Im Übrigen muss die gegnerische Partei, ein Verfahrensbeteiligter oder die Staatskasse im Falle der Kostenerstattung regelmäßig nicht mehr als die gesetzliche Vergütung erstatten.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese in der Regel ebenfalls nur die gesetzliche Vergütung.